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"Winter"-Urlaub '07
Städte-Rundreise Silvester '01 Hohegeiß Zwiesel Silvester '99 Hiddensee |
(Harrachov - Riesengebirge) (Fläming - Anhalt - Altmark) (Riesengebirge) (Harz) (Bayerischer Wald) (Uckermark/Brandenburg) |
Fáilte Éire | |
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"Winter"-Urlaub 2007 | |
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Daß wir nicht mit Schnee rechnen konnten, war uns schon bei 10° C in Berlin klar. Die Skier durften also diesmal zu Hause bleiben.
Die Heimfahrt war vom Orkan Kyrill geprägt. Feuerwehr und andere technische Einsatzkräfte haben die Straßen aber schnell wieder passierbar gemacht. | |
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Wiesenburg
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Sommer 2001 im Harz | |
Im Sommer 2001 war ich eine Woche mit Brita im Harz. Der Ausgangspunkt für unsere Wanderungen und Ausflüge war Hohegeiß, ein ruhig gelegenes Touristendorf im Südharz. Den kleinen Ort haben wir bei Abendspaziergängen erforscht, zwei Rundwanderwege führen um ihn herum. Zahlreiche, sehr informative "Tannen" geben Einblick in die Geschichte des 1444 gegründeten Ortes und des Harzes. Quartier haben wir im freundlichen Familienhotel "Hohegeiß" genommen. Das zum Hotel gehörende tropische Schwimmbad ist sicher ein Genuß nach langen Skiwanderungen. | |
| Anreise: | ![]() |
| 1. Tag: | Das Auto kann sich ausruhen, es geht auf Schusters Rappen über die ehemalige innerdeutsche Grenze nach Benneckenstein, von dort im Zickzack nach Sorge. Hier hab ich mir fast einen Sonnenbrand geholt, die Sonnencreme lag im Hotel. Beim Mittag hatten wir einen ersten Blick auf die Harzquerbahn. Etwas irritiert hat uns die vorgespannte Diesellok. Auf dem "Schau"stück hoch zum Brocken fahren aber ausschließlich die guten, alten Dampfloks.
Da wir relativ schnell wieder in Hohegeiß zurück waren, haben wir schon mal den ersten Teil des großen Rundwanderweges in Angriff genommen, zwischen den Dicken Tannen und der Wolfsbachmühle sind wir wegen einer Umleitung -einige der Jahrhunderte alten, riesigen Fichten drohten wohl ihren Halt zu verlieren- etwas in Zeitnot geraten, nach einer Steilwanderung aber noch pünktlich zum Abendbrot zurückgekehrt. |
| 2. Tag: | ![]()
schon der olle Goethe langgewandert ist - daher der Goetheweg, der bis auf den Brocken führt. Kurzer Stop am Radauwasserfall, dann runter nach Goslar.
Die Stadt glänzt mit ihren eintausend Fachwerkhäusern, weshalb sie auch zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Ebenso eindrucksvoll ist der gut erhaltene Palas der ehemaligen Kaiserpfalz aus dem 11. Jahrhundert, deren Bau unter Heinrich II. begonnen wurde. Auf dem Rückweg haben wir im Urlaubsort Hahnenklee Halt gemacht. |
| 3. Tag: | Da das Wetter an den Vortagen zum Nachmittag hin immer besser geworden war, entschließen wir uns den Brocken
in Angriff zu nehmen. Auf nach Schierke (der "Schierker Feuerstein" scheint der dominierende Kräuterlikör im Harz zu sein, obwohl es noch unzählige andere heimische Marken gibt) und mit den Tips des Parkplatzwächters auf der kurzen Route nach oben. Den Bahnfahrern haben wir zugewinkt, die stolzen Preise haben uns überzeugt hoch und auch wieder runter zu laufen.
![]() Am Nachmittag ein kurzer Bummel durch Braunlage, dann weiter nach Benneckenstein. Hier hatten wir bei unserer Wanderung am ersten Tag den unscheinbaren Laden der Hammerschmiede, der kleinsten Spirituosenmanufaktur des Harzes, entdeckt. Kurz vor Feierabend haben wir noch kräftig für Umsatz gesorgt. |
| 4. Tag: |
Nach einem Abstecher zum größten Stausee des Harzes, der Rappbode- Talsperre, ging es in die mittelalterliche Stadt Quedlinburg. Auch hier gehört die Altstadt mit ihren vielen kleinen Fachwerkhäusern und den verwinkelten Gässchen am Schloßberg zum Weltkulturerbe. Die Kirche St. Servatius -eine romanische Basilika, hier ist auch der berühmte Domschatz zu bewundern- stammt aus dem 12. Jahrhundert, der Vorgängerbau geht auf Mathilde, die Gemahlin Heinrich I. zurück.![]()
Heimwärts ging's vorbei an der Teufelsmauer, einer geologischen "Merkwürdigkeit" am Harzrand, nach Stolberg, einer weiteren mittelalterlichen Fachwerkstadt. Klein und überschaubar, berühmt ist das Rathaus, das über der Stadt liegende Schloß ist leider noch nicht restauriert. |
| 5. Tag: | Wandertag auf den Wurmberg, den Hausberg von Braunlage. Mit 971 m ist er der höchste Berg Niedersachsens. Und seine Sprungschanze ist schon von weitem gut auszumachen. Auch hier ziehen wir die Muskelkraft vor und schauen der Gondelbahn hinterher.
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Vom Schanzenturm haben wir einen herrlichen Ausblick auf den Harz. Noch sehr gut sind von hier die Schneisen für den Kolonnenweg an der ehemaligen Grenze zu sehen. Talwärts führt unser Weg an den Bodefällen vorbei.
Wieder unten fahren wir Richtung Süden an den Oderstausee, denn auch der Harz hat seine Oder. Hier kann man den Begriff Talsperre neu erleben: Ein langgestrecktes, schmales Tal mit steilen Wänden, das sich abwärts Richtung Bad Lauterberg immer weiter öffnet. |
| Rückfahrt: | ![]() |
| Links: |
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Winter 2001 in Zwiesel | ||||
| Vom 6.-13. Januar 2001 war Winterzauber angesagt. Mit 4 Freunden ging es zum Skilanglauf in den Bayerischen Wald. Unser Lager haben wir zu einem Superpreis im Gasthof Waldprophet in Zwiesel aufgeschlagen. Zwiesel liegt am Nationalpark Bayerischer Wald, am Zusammenfluß von Großem und Kleinem Regen. Der Arber, mit 1.453 m höchster Gipfel, liegt nicht weit entfernt. |
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Trotz Dauerregens bei der Anreise und enttäuschenden Schneehöhen in den unteren Lagen dieses Mittelgebirges (sofern wir durch den dicken Nebel überhaupt etwas sehen konnten) tat sich in über 500 Metern Höhe dann doch noch ein winterliches Zwiesel auf. | |||
| Direkt hinter unserem Quartier liegt das Skistadion. Da der Schnee aber nicht zum Skisport ausreichte, fuhren wir mit dem -auf Kurkarte kostenlosen- Skibus in schneesichere Höhen über 1.000 Meter zum Langlaufgebiet Bretterschachten. Gespurte Loipen von 4 bis 15 Kilometer, die Auerhahn-Höhenloipe, jedoch keine Möglichkeit etwas zu essen. Dafür aber eine toll ausgebaute Basis mit Wachs- und Aufenthaltsraum, WC, Schließfächern selbst für Skier; und alles in molliger Wärme. Doch erst am letzten Tag konnten wir -ohne Hochnebel und Wolken- sehen, wo wir bisher gelaufen waren. Mit einem herrlichen Blick auf den Großen Arber und die anderen Gipfel des Bayerischen Waldes. | ![]() | |||
| Unten im Tal ging es aber auch ganz ordentlich zu. Nicht nur dass wir -trotz reichlicher Bewegung- wohl alle ein paar Gramm zugelegt haben, auch an geistigen Getränken hat Zwiesel eine Menge zu bieten: | ||||
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Da wär z.B. die 1. Dampfbierbrauerei. Sie bietet kostenlose Führungen und Proben mit ihrem leicht gehopften Bier an (haben wir beim besten Willen keine Zeit für gefunden, es aber abends im Wirtshaus am Stadtplatz ausprobiert und für gut befunden). Warum allerdings auf die Verwendung von Gerstenmalz als etwas Besonderem hingewiesen wird bleibt unklar, da wohl die meisten Biere diesen Rohstoff verwenden. | |||
| Doch auch Höherprozentiges wird in Zwiesel gebrannt: Der Bärwurz. |
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| Die Nr. 1 unter den Zwieseler Herstellern ist die Bärwurzerei Hieke, die mit zwei repräsentativen Häusern kurz hinter der Abfahrt Zwiesel-Mitte nicht zu übersehen ist. Auch wenn die Gratis-Verkostung stark nach Massenabfertigung riecht, sollte man ruhig mal vorbeischauen und einige der 30 Spezialitäten probieren. Das gilt auch für die Wolpertinger-Schau, die wir für 2 DM "bewundert" haben. Der Wolpertinger ist ein Fabelwesen, das sich auch im Bayerischen Wald heimisch fühlt. Andere Bärwurzereien im Bayerwald sind z.B. Penninger oder Drexler. | ||||
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So richtig bekannt aber ist Zwiesel wohl als Glasstadt.
Mehrere große Firmen, zahlreiche kleine Handwerker und Manufakturen, viele Galerien und Verkaufspavillons prägen hier und in der weiteren Umgebung die Herstellung, die Veredlung und den Umgang mit Glas. Durch Zwiesel führt daher auch die im Juli 1997 eröffnete Glasstrasse. Alle zwei Jahre finden die Zwieseler Glastage statt. Im Ortsteil Theresienthal befindet sich ein Glaspark. | |||
| Was sich sonst noch in Zwiesel an Sehenswertem findet, hier im kurzen Überblick: | ||||
| 6 Kirchen (u.a. die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus -1892 bis 1896 erbaut- "Dom des Bayerischen Waldes" genannt), das Waldmuseum, die Stadtapotheke von 1870, ein Spielzeugmuseum, ein Spaßbad, eine schöne Einkaufsmeile vom Stadtplatz bis zum Anger. Und die Umgebung ... | ||||
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Obwohl eine Woche Aufenthalt sehr kurz ist, haben wir einen Tag für einen Trip in das Silberbergwerk in Bodenmais genutzt. | ![]() | ||
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Silvester 1999Mit Freunden war ich in Warthe (Uckermark/Brandenburg), 10 km nördlich von Templin.
Warthe (Kirche, Friedhof mit Glockenturm, Heimatmuseum, Gasthaus, Backofen, touristischer Lehrpfad) bietet zwar keine grossen Sehenswürdigkeiten, ist aber ein toller Ausgangspunkt für Wanderungen und Fahrten in die Umgebung.
Hier noch ein paar Infos zur Uckermark und zu den wichtigsten Städten und Sehenswürdigkeiten:
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| Städte und Sehenswürdigkeiten in der näheren und weiteren Umgebung | |
| Angermünde | Teile der Stadtbefestigung
Die international bekannte Wagner-Orgel von St.Marien Das Ehm-Welk-Museum Franziskaner-Kloster (wiedergegründet 1999) |
| Lychen | Stadt der Seen
Teile der Wehranlage St.Johannes-Kirche Klosters Himmelpfort (vor den Toren der Stadt) Flösser-Museum (im Winter nicht geöffnet) |
| Prenzlau | Dominikanerkloster
zahlreiche Kirchen Stadtbefestigung |
| Templin | vollständig erhaltene Stadtmauer
Rathaus Maria-Magdalenen-Kirche Sankt-Georgen-Kapelle Volkskundemuseum der Uckermark Alt Placht - Das Kirchlein im Grünen |
| Weitere Sehenswürdigkeiten: |
Kloster Chorin
Schiffshebewerk Niederfinow Wildpark Schorfheide |
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Hiddensee ist eines der lieblichsten Eilande. Stille, Stille, dass es nicht ein Weltbad werde.
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| Im September 1999 war ich mit Freunden auf Hiddensee. | ![]() |
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| Wetter: | top | |||
| Unterkunft: | Dem Preis angemessen.
Zelten ist übrigens nicht gestattet.
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| Landschaft: | Klein -die Insel hat gerade mal 19 qkm- aber riesig: Strand und Dünen (logisch), Wiesen und Weiden, Steilküste und Boddenlandschaft. Aber wer rechnet auf so einem kleinen Eiland schon mit einer Heide. Und vor der Küste liegen riesige Wattflächen. Nach stürmigen Tagen kann man an den endlosen Sandstränden die tollsten Bernsteine finden. An allen Tagen gibt es Hühnergötter (Steine mit einem Loch). | |||
| Tierwelt: | Bei der Landschaftsvielfalt muß es natürlich auch die passenden Tiere geben: Vögel, u.a.Kraniche, Gänse, Enten, Fluß- und Zwergseeschwalbe, viele Watvögel. Die größte Ansammlung von Seeadlern in Deutschland kann man hier beobachten. Und den schärfsten Feind der Vögel (nach dem Menschen): Den Fuchs. Laut Nationalparkverwaltung z.Zt. rund 100 auf dieser kleinen Fläche. Hochgebirgs(!)-Schafe halten das Gras auf den Salzwiesen kurz. | ![]() |
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| Orte: | Vitte, Kloster, Neuendorf, Grieben (insgesamt 1.300 Einwohner).
Markant sind die vielen kleinen reetgedeckten Häuser. |
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| Sehenswürdigkeiten: | Zuerst natürlich die Insel an sich. Außerdem: Leuchtturm, Blaue Scheune, Nationalparkhaus, Heimatmuseum, Gerhart-Hauptmann-Haus, Künstlerateliers. Übrigens kann man auf Hiddensee auch heiraten. | ![]() |
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| Veranstaltungen: | Kirche, Kino, und Nationalparkhaus haben ein beachtliches Programm zu bieten. | |||
| Besonderheiten: | Hiddensee liegt zum größten Teil im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, einige Gebiete gehören zur Kernzone, die nicht betreten werden darf (Gellen, Neuer Bessin). | |||
| Verkehr: | Autos gibt es keine auf Hiddensee. Der Verkehr findet per pedes oder Fahrrad statt. Man kann sich auch von einem der vielen Kremser kutschieren lassen oder den Inselbus nehmen. Die Anreise erfolgt per Fähre von Schaprode/Rügen oder Stralsund. | |||
| Die Insel ist ein Naturparadies, hier findet man Ruhe und Entspannung, kann wandern, baden oder die Kultur geniessen. Wer Action und Unterhaltung sucht, kommt hier weniger zum Zuge. | ||||
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Auf dem Heimweg haben wir im Meeresmuseum Stralsund und bei den 1.000-jährigen Eichen in Ivenack Halt gemacht. | |||
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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 24.01.2007
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