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RHahn: Urlaubsberichte

Irland "Winter"-Urlaub '07  
Städte-Rundreise
Silvester '01
Hohegeiß
Zwiesel
Silvester '99
Hiddensee
 
(Harrachov - Riesengebirge)
(Fläming - Anhalt - Altmark)
(Riesengebirge)
(Harz)
(Bayerischer Wald)
(Uckermark/Brandenburg)
 

 

Fáilte Éire

Irland - ConnemaraInfos und Bilder gibt es auf der Irland-Seite


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"Winter"-Urlaub 2007

Haus 522 - Unser Quartier in HarrachovWie jedes Jahr im Januar sollte es auch diesmal mit Freunden zum Skilanglauf in eines der tschechischen Mittelgebirge gehen. Und wie in den Jahren zuvor haben wir wieder bei Kamila in Harrachov Quartier bezogen. Die komfortable Ferienwohnung mit Frühstücksservice zum Superpreis hat es uns angetan.

Daß wir nicht mit Schnee rechnen konnten, war uns schon bei 10° C in Berlin klar. Die Skier durften also diesmal zu Hause bleiben.

Der MummelfallAls Wanderer haben wir erkundet, was wir bisher nur als verschneite Winterlandschaft kennengelernt hatten. Den Kammwanderweg, die Mummelbaude und den Mummelfall, das Skilanglaufgebiet Jakuszyce rund um Orle auf polnischer Seite. An diesen Tagen war auch die Sicht ganz gut. So konnten wir weite Teile des Riesengebirges in Augenschein nehmen und einen Blick auf den Jested bei Liberec werfen.

Die Galerie an der Iser bei SemilyDa das Laufen auf den verharschten Schneeresten in den Kammlagen etwas mühselig war, beschlossen wir ins Obere Iserland zu fahren. Anhand von Prospekten hatten wir dort die "Galerie" durch das Isertal ausfindig gemacht. Daß es auch die Hügellandschaft südwestlich des Riesengebirges in sich hat, haben wir am Abend in unseren Beinen gespürt.

Bergbaumuseum HarrachovDie zweite Wochenhälfte sollte im Nebel und Dauerregen untergehen. So wurde nicht nur unsere Vierergruppe zu Museumsbesuchern. Im Bergwerksmuseum ging's unter die Erde zu Galenit, Baryt und Fluorit, das Jagdmuseum gab Einblicke in die lokale Jagd- und Forstwirtschaft, im Glasmuseum konnten wir wieder einmal Glasbläsern über die Schulter schauen und uns über die Geschichte der fast drei Jahrhunderte alten Firma mit Weltruf, die wesentlich die Entwicklung des ehemaligen Harrachsdorf bestimmt hat, informieren.

Hmhh! Lecker!Und wie immer haben wir trotz reichlich Bewegung ein paar Kilo zugenommen - bei dem kulinarischen Angebot auch kein Wunder.

Die Heimfahrt war vom Orkan Kyrill geprägt. Feuerwehr und andere technische Einsatzkräfte haben die Straßen aber schnell wieder passierbar gemacht.


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Städte-Rundreise Herbst 2006

Das Wiesenburger SchloßMein erster Urlaub bei Anime Virtual führte mich nicht in die Ferne. Das Reiseziel lag quasi vor der Haustür. Von Berlin ging es mit dem Regionalexpreß, den Rucksack geschultert, als erstes nach Wiesenburg. Vom Bahnhof durch den riesigen, etwas verwahrlosten Schloßpark gelangt man unmittelbar zum Schloß. Was mich besonders freute - die herrschaftliche Anlage wird mal nicht als Museum oder Nobelhotel genutzt, sondern zum Wohnen und Arbeiten. Schloß Wiesenburg als Geschäftsadresse - hat was!

Belzig - Kirchturm und ReißigerhausNur viel mehr gibt es in diesem Städtchen nicht zu sehen. Also ein paar Kilometer weiter nach Belzig. Mit Burg, Altstadt, Therme und vielem mehr schon eher was für einen Kurzbesuch. Wie auch in allen anderen Städten, die ich in der folgenden Woche besuchen sollte, ist die Altstadt liebevoll restauriert worden.
Belzig - SteinThermeDie freundliche Dame von der Touristeninformation vermittelte mir ein Gästezimmer, der zufällig anwesende Zeitungsredakteur von der PDS bot mir an, mich zu dem etwas abseits gelegenen Haus zu bringen. So hab ich gleich noch eine kurze Stadtrundfahrt bekommen. Frau Grobheiser hat mich freundlich in ihrem privaten Gästezimmer aufgenommen (Link, wie alle anderen auch, folgt am Ende). Es gab Apfelsaft aus eigener Ernte, Apfelkuchen, Weintrauben vom Hausspalier und zum Frühstück ein Sträußchen Gartenkräuter.
Belzig - Burg EisenhardtDa auch Belzig überschaubar ist, läßt sich die Altstadt schnell erkunden, die ältesten Häuser der Stadt werden dem Besucher mit kleinen Info-Tafeln näher gebracht. Die Burg Eisenhardt ist ein recht beeindruckendes Bauwerk, deren Befestigungsanlagen so gestaltet sind, daß man sich gut in die Situation der Burgwachen vor Jahrhunderten hineinversetzen kann. Im Innern der Burg finden gerade Ausgrabungen am vor Kurzem entdeckten Vorgängerbau statt. Ich mußte ausgerechnet Montag und Dienstag in Belzig sein - an beiden Tagen sind das Burgmuseum und der Burgfried geschlossen.
Schlacht am Hagelberg - Altes DenkmalAm nächsten Tag sollte es auf dem gemieteten Fahrrad zur 15 km südlich gelegenen Burg Rabenstein und dem dort stattfindenden Mittelalter-Spektakulum gehen. Da das Rad aber nicht ganz so wollte, wurde es nur ein kleiner Schlenker über die Nachbardörfer. Auf diese Weise bin ich auf Brandenburgs zweithöchstem Berg, dem Hagelberg, "gestiegen" und habe mich dort oben in das Gipfelbuch (!) eingetragen. Wie hoch der Berg ist? 200,4 Meter. Vor mir waren unter anderem auch Franzosen hier. Die hatten die Gegend sicher nicht in so guter Erinnerung. Preußen und Kosaken haben sie 1813 ziemlich verprügelt.
Logo Naturpark Hoher FlämingUnterhalb des Hagelbergs gibt es die Kunstspur - wie häufig bei solchen Kopfgeburten steht der Betrachter etwas ratlos vor den "Kunst"werken. Das Labyrinth aus Feldsteinen habe ich dennoch bedächtig beschritten. Die Idee des Kunstkurses einer Belziger Schule hat mir dagegen sehr gut gefallen. In dieser herrlichen Landschaft haben sie eine "Spur der Steine" gelegt. Am Nachmittag war noch Zeit den Mittelpunkt der DDR zu suchen. Leider habe ich ihn nicht gefunden, da Souvenirjäger die meisten Wegweiser mitgehen ließen.

Roßlau - Die BurgDamit die Bahnfahrt nach Magdeburg nicht so lang wird, habe ich Halt in Roßlau gemacht. Der Markt mit den sich anschließenden Gassen sieht recht nett aus. Die Burg am Elbufer wird gerade restauriert. Vielleicht haben Besucher in Zukunft ja hier ein Ziel.

Zerbst - Der Dicke TurmEin, zwei Stationen weiter nördlich liegt Zerbst, der Geburtsort von Katharina der Großen. Von der einstigen Pracht ist allerdings nicht viel geblieben, die Bomber im 2. Weltkrieg haben riesige Löcher ins Stadtbild gebrannt. Die Bauvorhaben zu DDR-Zeiten haben das Ganze eher noch verschlimmbessert.
Zerbst - Die BreiteTrotzdem gibt es viel zu entdecken. So ist z.B. die Stadtmauer noch fast vollständig erhalten, der uralte Dicke blickt auf die auch schon reichlich betagte Breite. Der Schloßverein sammelt Spendengelder, nicht zum Wiederaufbau des Schlosses, sondern um die Ruine vor dem weiteren Verfall zu schützen.

Der Magdeburger DomVon Süden kommend hat man von der Bahn aus einen herrlichen Blick auf Magdeburg. Auch hier wurden im Krieg große Bereiche der Stadt komplett zerstört. Trotzdem wurde viel wieder aufgebaut, auch wenn die Kirchen zu Recht den Abriß der Ruinen zahlreicher Gotteshäuser nach dem Krieg beklagen.
Der Magdeburger Reiter auf dem Alten MarktBegrüßt -und fast erschlagen- wird man von einem Einkaufscenter-Komplex, der sich vom Hauptbahnhof bis zum Elbufer durch die Innenstadt windet. Die Bauten der Ernst-Reuter-Allee erinnern mich an die zu Unrecht als Zuckerbäckerstil betitelte heimische Karl-Marx-Allee. Nur hier in Magdeburg ist mehr Leben drin.
Magdeburg - Das HundertwasserhausAuf dem Breiten Weg und in nächster Nähe finden sich zahlreiche der Magdeburger Sehenswürdigkeiten - der Dom mit den Grabmalen von Otto dem Großen und seiner Frau Editha, die Kathedrale St. Sebastian, das Hundertwasserhaus, das neugotische, fast monumentale Postamt, das Kloster Unser lieben Frauen, der Alte Markt mit altem und neuem Rathaus, dem Roland und dem Magdeburger Reiter.
Magdeburg - Der Jahrtausendturm im ElbauenparkMagdeburg - MagdalenenkapelleWegen des diesigen Wetters war der Blick vom Turm der Johanniskirche nicht ganz so spektakulär. Ebenso wenig wie am Nachmittag von der Spitze des Jahrtausendturms im Elbauenpark, dem BUGA-Gelände von 1999.
Mir hat die kleine Magdalenen-Kapelle an der elbseitigen Stadtmauer besonders gut gefallen. Sie ist das Überbleibsel eines Klosters. Auch heute noch findet dort täglich eine Meditation der Prämonstratenser statt.
Ausstellung Heiliges Römisches Reich 962-1806 - Von Otto dem Großen bis zum Ausgang des Mittelalters (Magdeburg und Berlin)Für mich als historisch Interessierten war ein Besuch der Ausstellung "Heiliges Römisches Reich 962-1806 - Von Otto dem Großen bis zum Ausgang des Mittelalters" im Kulturhistorischen Museum ein Muß.
Genächtigt habe ich bei Familie Winkelmann im Ortsteil Olvenstedt. Wer sich für die festungsartigen Gehöfte der reichen Rübenbauern interessiert, kann sie sich dort im alten Dorf ansehen.

Burg - Das RathausNun ging es wieder in ein etwas beschaulicheres Städtchen - nach Burg. Diese über 1.000 Jahre alte Stadt hat mir sehr gut gefallen. Neben der weitgehend erhaltenen Altstadt gibt es auch eine wunderschöne Neustadt mit vielen Bürgerhäusern. Dort steht auch der riesige, wenn auch nicht mehr original erhaltene Roland.
Burg - Der HexenturmBurg wirbt mit dem Slogan "Stadt der Türme": Zahlreiche Kirchtürme, 3 Türme an der alten Stadtmauer, der Wasser- und der Bismarckturm, und selbst das Rathaus kann mit einem Türmchen aufwarten.

Den Ausstieg in Tangerhütte hätte ich mir schenken können. Obwohl ein Blick auf die u.a. Webseite zeigt, daß es auch hier Interessantes zu entdecken gibt. Dafür gab's leckere Pizza.

Stendal - Der Dom St. NikolausMein letztes Nachtquartier habe ich bei Familie Bardehle in Stendal genommen. Obwohl die Unterstützung seitens der Touristeninformation sehr zu wünschen übrig ließ. Zumindest habe ich dort ein Heftchen mit Stadtplan, Informationen über die Sehenswürdigkeiten der Stadt und einem Gastgeberverzeichnis bekommen.
Stendal - Blick auf den Markt mit Rathaus und St. MarienObwohl mit gut 800 Jahren nicht ganz so alt wie die meisten der umliegenden Städte, hat sich Stendal bereits früh zu einem der wichtigsten Orte in der Altmark entwickelt. An der Breiten Straße finden sich etliche reich verzierte Bürgerhäuser, während sich im größten Teil der Altstadt die traditionellen Fachwerkhäuser erhalten haben. Die repräsentativen Gebäude der letzen beiden Jahrhunderte sind außerhalb der ehemaligen Stadtmauer errichtet worden.Stendal - Tangermünder Tor Die Mauer wurde um 1830 auf Beschluß einer Stadtverschönerungskommission abgetragen und in Gärten bzw. Alleen umgewandelt. Erhalten blieben das Uenglinger und das Tangermünder Tor sowie der Pulverturm.
Stendal - Trojanisches Pferd im Winckelmann-MuseumDie meisten Kirchen, einschließlich des Doms, sind von Oktober bis April geschlossen. Aber dafür lohnt sich ein Besuch im Altmark- und im Winckelmann-Museum oder im Tiergarten am idyllisch gelegenen Stadtsee.

Das Rathaus von TangermündeDie Regionalbahn "Alma" (für Altmark) bringt mich in das nahe gelegene Tangermünde, eine Stadt, die im 14. Jahrhundert Kaiser Karl IV. als Residenz neben seiner Hauptstadt Prag diente. Die Burg wurde im 30jährigen Krieg zum Großteil zerstört, die danach errichteten Gebäude beherbergen heute ein Hotel.
Tangermünde - Kirche St. StephanDa auch die Stadt nach diesem Krieg vollends ins Abseits geraten war, findet sich heute noch die komplett erhaltene historische Altstadt mit schiefen Häusern und kleinen Gassen. Die Stadtmauer umfaßt ein Gebiet, das sich in wenigen Minuten durchqueren läßt.
Tangermünde - Burgtor und GefängnisturmIm ältesten Wohnhaus Tangermündes (1543) ist das Burgmuseum eingerichtet. Hier kann sich der Besucher über die Geschichte der Stadt und der Burg informieren. Besonders interessant ist das Modell der historischen Burg, das in den 70er Jahren an einem westdeutschen Gymnasium erstellt wurde. Es geriet zunächst in Vergessenheit, wurde nach der Wende von einem der damaligen Schüler wiederentdeckt und dem Museum geschenkt. In einem separaten Pavillon ist eine Ausstellung über Kaiser Karl IV. zu sehen.

Rathenow - Kirchenfenster in der St.-Marien-Andreas-KircheAuf der Heimreise machte ich dann noch im havelländischen Rathenow Station. Der Ort der diesjährigen Landesgartenschau Brandenburgs wurde im 19. Jahrhundert durch die optische Industrie bekannt.
Rathenow - Blick auf die St.-Marien-Andreas-KircheEine Altstadt, wie ich sie in den anderen Städten meiner Rundreise kennengelernt habe, gibt es in Rathenow nicht mehr. Nur eine Woche vor Kriegsende wurde Rathenow so stark verwüstet, daß nur eine Handvoll der Altstadthäuser das Inferno überstanden hat. Die St.-Marien-Andreas-Kirche wurde seit dem Stück für Stück wieder aufgebaut, zuletzt der Turm. Den habe ich auch bestiegen, was mir leicht fiel, da auf jeder Zwischenetage eine kleine Ausstellung zu den Themen Optik, Farben und Religionen der Welt eingerichtet ist. So kommt man ganz entspannt und ohne zu pusten oben an und kann den Rundblick über das Havelland geniessen.

In all den Städten habe ich nur einen Teil dessen gesehen, was sehenswert ist. Den einen oder anderen Ort werde ich sicher noch einmal besuchen. Auch die Landschaften rund um die Städte habe ich z.T. nur aus dem Zug bewundert.
Wer sich näher über die Städte meiner Reise informieren will, kann den Links folgen. Ich habe mich bemüht, die informativsten zu den einzelnen Themen aufzuspüren.

Wiesenburg
Wiesenburg
Schloß und Schloßpark
 
Belzig
Belzig
Waldbett.de - Mein Quartier in Belzig
SteinTherme
Kunstspur im Naturpark Hoher Fläming
Schlacht um Hagelberg
Mittelpunkt der DDR
 
Roßlau
Roßlau
 
Zerbst
Zerbst/Anhalt
 
Magdeburg
Magdeburg
Kulturhistorisches Museum
Ausstellung Heiliges Römisches Reich 962-1806
Kunstmuseum im Kloster Unser lieben Frauen
Elbauenpark
 
Burg
Stadt Burg
 
Tangerhütte
Tangerhütte
 
Stendal
Stendal
Winckelmann-Museum
 
Tangermünde
Tangermünde
Tangermünder Tourismus-Büro
Burgmuseum
 
Rathenow
Rathenow
Bismarckturm
Landesgartenschau
 
Allgemeine Links
Straße der Romanik
Altmark-Tourismus
Altmark-Portal
Karte Sachsen-Anhalt


Logo der Landesgartenschau Brandenburg 2006 in Rathenow


Logo Straße der Romanik

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Silvester 2001 - Benecko/Riesengebirge

Gut, daß wir Schneeketten dabei hatten Wir waren trotzdem nicht allein Der Turm steht auf dem Gipfel des Zaly. Von hier hat man, wenn's das Wetter zuläßt, einen schönen Blick bis zur Schneekoppe
Wie vielleicht noch zu erahnen ist,
waren wir mit dem Auto hier
Wenn man weiß, wo man hin will,
ist's durch Tiefschnee toll
    Einige von uns hatten auch
strahlenden Sonnenschein
  Nach dem Eis- und Schneesturm - Ich zu Silvester 2001 in Benecko - aufgenommen von Klaus Winterwanderung oder
"Roald-Amundsen-Gedächtnismarsch"?

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Sommer 2001 im Harz

Ev. Kirche in HohegeißIm Sommer 2001 war ich eine Woche mit Brita im Harz. Der Ausgangspunkt für unsere Wanderungen und Ausflüge war Hohegeiß, ein ruhig gelegenes Touristendorf im Südharz. Den kleinen Ort haben wir bei Abendspaziergängen erforscht, zwei Rundwanderwege führen um ihn herum. Zahlreiche, sehr informative "Tannen" geben Einblick in die Geschichte des 1444 gegründeten Ortes und des Harzes. Quartier haben wir im freundlichen Familienhotel "Hohegeiß" genommen. Das zum Hotel gehörende tropische Schwimmbad ist sicher ein Genuß nach langen Skiwanderungen.
Anreise: Panorama-Museum Bad FrankenhausenDauerregen und die Hoffnung auf Besserung in den folgenden Tagen. Sie sollte nicht enttäuscht werden. Wir hatten gutes Wanderwetter, die kurzen Huschen haben wir meist im Trockenen vorbeiziehen sehen. Schon im Kyffhäuser-Gebirge, am Panorama, dem Riesengemälde von Werner Tübke über Bad Frankenhausen über die Bauernkriege im 15. und 16. Jahrhundert, blieben wir trocken. In der Barbarossahöhle, 1865 entdeckt, war uns das Wetter egal.
1. Tag: Mit Dampf auf den BrockenDas Auto kann sich ausruhen, es geht auf Schusters Rappen über die ehemalige innerdeutsche Grenze nach Benneckenstein, von dort im Zickzack nach Sorge. Hier hab ich mir fast einen Sonnenbrand geholt, die Sonnencreme lag im Hotel. Beim Mittag hatten wir einen ersten Blick auf die Harzquerbahn. Etwas irritiert hat uns die vorgespannte Diesellok. Auf dem "Schau"stück hoch zum Brocken fahren aber ausschließlich die guten, alten Dampfloks.
Da wir relativ schnell wieder in Hohegeiß zurück waren, haben wir schon mal den ersten Teil des großen Rundwanderweges in Angriff genommen, zwischen den Dicken Tannen und der Wolfsbachmühle sind wir wegen einer Umleitung -einige der Jahrhunderte alten, riesigen Fichten drohten wohl ihren Halt zu verlieren- etwas in Zeitnot geraten, nach einer Steilwanderung aber noch pünktlich zum Abendbrot zurückgekehrt.
2. Tag: Kaiserpfalz in GoslarAuf der Harzhochstraße Fahrt auf über 800 m zum Torfhaus, Ziel für den ersten Ausstieg ist das Torfhausmoor, ein Hochmoor, an dem Die Faszination von Fachwerkhäusern schon der olle Goethe langgewandert ist - daher der Goetheweg, der bis auf den Brocken führt. Kurzer Stop am Radauwasserfall, dann runter nach Goslar. Die Stadt glänzt mit ihren eintausend Fachwerkhäusern, weshalb sie auch zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Ebenso eindrucksvoll ist der gut erhaltene Palas der ehemaligen Kaiserpfalz aus dem 11. Jahrhundert, deren Bau unter Heinrich II. begonnen wurde. Auf dem Rückweg haben wir im Urlaubsort Hahnenklee Halt gemacht.
3. Tag: Da das Wetter an den Vortagen zum Nachmittag hin immer besser geworden war, entschließen wir uns den Brocken Ein ziemlicher Brocken in Angriff zu nehmen. Auf nach Schierke (der "Schierker Feuerstein" scheint der dominierende Kräuterlikör im Harz zu sein, obwohl es noch unzählige andere heimische Marken gibt) und mit den Tips des Parkplatzwächters auf der kurzen Route nach oben. Den Bahnfahrern haben wir zugewinkt, die stolzen Preise haben uns überzeugt hoch und auch wieder runter zu laufen.
Schmiedefeuer - ein Kräuter mit 56% Auf dem Gipfel hatten wir zum ersten Mal das Gefühl, nicht ganz allein im Harz Urlaub zu machen. Die Sicht war ganz gut, der kräftige Wind wahrscheinlich normal. Die Hexen haben sich wohl versteckt, jedenfalls haben wir keine gesehen. Im Brockenhaus kann man sich über die Geschichte des Berges informieren, wir haben uns ein paar Fotos aus der Zeit vor der Maueröffnung beim Mittag in Schierke angesehen.
Am Nachmittag ein kurzer Bummel durch Braunlage, dann weiter nach Benneckenstein. Hier hatten wir bei unserer Wanderung am ersten Tag den unscheinbaren Laden der Hammerschmiede, der kleinsten Spirituosenmanufaktur des Harzes, entdeckt. Kurz vor Feierabend haben wir noch kräftig für Umsatz gesorgt.
4. Tag: Quedlinburg - Blick auf den Schloßberg mit St. Servatius Nach einem Abstecher zum größten Stausee des Harzes, der Rappbode- Talsperre, ging es in die mittelalterliche Stadt Quedlinburg. Auch hier gehört die Altstadt mit ihren vielen kleinen Fachwerkhäusern und den verwinkelten Gässchen am Schloßberg zum Weltkulturerbe. Die Kirche St. Servatius -eine romanische Basilika, hier ist auch der berühmte Domschatz zu bewundern- stammt aus dem 12. Jahrhundert, der Vorgängerbau geht auf Mathilde, die Gemahlin Heinrich I. zurück.
Der Ständer, das älteste Haus Quedlinburgs (erbaut um 1320), heute befindet sich hier das Fachwerkmuseum Die hiesigen Äbtissinnen, Frauen des Hochadels, gehörten zu den mächtigsten Frauen des Mittelalters, sie hielten bei Abwesenheit des Kaisers die Reichsverwaltung in Händen. Die Teufelsmauer bei Thale
Heimwärts ging's vorbei an der Teufelsmauer, einer geologischen "Merkwürdigkeit" am Harzrand, nach Stolberg, einer weiteren mittelalterlichen Fachwerkstadt. Klein und überschaubar, berühmt ist das Rathaus, das über der Stadt liegende Schloß ist leider noch nicht restauriert.
5. Tag: Wandertag auf den Wurmberg, den Hausberg von Braunlage. Mit 971 m ist er der höchste Berg Niedersachsens. Und seine Sprungschanze ist schon von weitem gut auszumachen. Auch hier ziehen wir die Muskelkraft vor und schauen der Gondelbahn hinterher.
Braunlage Das Tal der Bode. Sie ist immerhin 169 km lang Vom Schanzenturm haben wir einen herrlichen Ausblick auf den Harz. Noch sehr gut sind von hier die Schneisen für den Kolonnenweg an der ehemaligen Grenze zu sehen. Talwärts führt unser Weg an den Bodefällen vorbei.
Wieder unten fahren wir Richtung Süden an den Oderstausee, denn auch der Harz hat seine Oder. Hier kann man den Begriff Talsperre neu erleben: Ein langgestrecktes, schmales Tal mit steilen Wänden, das sich abwärts Richtung Bad Lauterberg immer weiter öffnet.
Rückfahrt: Der Dom zu Halberstadt Bevor wir nach Berlin zurückkehren, machen wir Station in Halberstadt. Bisher war uns die Stadt nur durch seine Würstchen bekannt, daß es die älteste Bischofsstadt Sachsen-Anhalts ist (804 von Karl dem Großen gestiftet) und auch den ältesten Dom dieses Bundeslandes hat (859), haben wir erst hier erfahren. Teile der im Krieg stark zerstörten Altstadt kann man heute wieder bewundern.
Links:

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Winter 2001 in Zwiesel

Vom 6.-13. Januar 2001 war Winterzauber angesagt. Mit 4 Freunden ging es zum Skilanglauf in den Bayerischen Wald. Unser Lager haben wir zu einem Superpreis im Gasthof Waldprophet in Zwiesel aufgeschlagen. Zwiesel liegt am Nationalpark Bayerischer Wald, am Zusammenfluß von Großem und Kleinem Regen. Der Arber, mit 1.453 m höchster Gipfel, liegt nicht weit entfernt. Restaurant und Pension Waldprophet
So muß ein Winterwald aussehen Trotz Dauerregens bei der Anreise und enttäuschenden Schneehöhen in den unteren Lagen dieses Mittelgebirges (sofern wir durch den dicken Nebel überhaupt etwas sehen konnten) tat sich in über 500 Metern Höhe dann doch noch ein winterliches Zwiesel auf.
Direkt hinter unserem Quartier liegt das Skistadion. Da der Schnee aber nicht zum Skisport ausreichte, fuhren wir mit dem -auf Kurkarte kostenlosen- Skibus in schneesichere Höhen über 1.000 Meter zum Langlaufgebiet Bretterschachten. Gespurte Loipen von 4 bis 15 Kilometer, die Auerhahn-Höhenloipe, jedoch keine Möglichkeit etwas zu essen. Dafür aber eine toll ausgebaute Basis mit Wachs- und Aufenthaltsraum, WC, Schließfächern selbst für Skier; und alles in molliger Wärme. Doch erst am letzten Tag konnten wir -ohne Hochnebel und Wolken- sehen, wo wir bisher gelaufen waren. Mit einem herrlichen Blick auf den Großen Arber und die anderen Gipfel des Bayerischen Waldes. Zwiesel im Winter
Unten im Tal ging es aber auch ganz ordentlich zu. Nicht nur dass wir -trotz reichlicher Bewegung- wohl alle ein paar Gramm zugelegt haben, auch an geistigen Getränken hat Zwiesel eine Menge zu bieten:
www.dampfbier.de Da wär z.B. die 1. Dampfbierbrauerei. Sie bietet kostenlose Führungen und Proben mit ihrem leicht gehopften Bier an (haben wir beim besten Willen keine Zeit für gefunden, es aber abends im Wirtshaus am Stadtplatz ausprobiert und für gut befunden). Warum allerdings auf die Verwendung von Gerstenmalz als etwas Besonderem hingewiesen wird bleibt unklar, da wohl die meisten Biere diesen Rohstoff verwenden.
Doch auch Höherprozentiges wird in Zwiesel gebrannt: Der Bärwurz. Bärwurz: Als Wurzel und im TonkrugEin Wolpertinger
Die Nr. 1 unter den Zwieseler Herstellern ist die Bärwurzerei Hieke, die mit zwei repräsentativen Häusern kurz hinter der Abfahrt Zwiesel-Mitte nicht zu übersehen ist. Auch wenn die Gratis-Verkostung stark nach Massenabfertigung riecht, sollte man ruhig mal vorbeischauen und einige der 30 Spezialitäten probieren. Das gilt auch für die Wolpertinger-Schau, die wir für 2 DM "bewundert" haben. Der Wolpertinger ist ein Fabelwesen, das sich auch im Bayerischen Wald heimisch fühlt. Andere Bärwurzereien im Bayerwald sind z.B. Penninger oder Drexler.
Glaskünstler So richtig bekannt aber ist Zwiesel wohl als Glasstadt.
Mehrere große Firmen, zahlreiche kleine Handwerker und Manufakturen, viele Galerien und Verkaufspavillons prägen hier und in der weiteren Umgebung die Herstellung, die Veredlung und den Umgang mit Glas.
Durch Zwiesel führt daher auch die im Juli 1997 eröffnete Glasstrasse. Alle zwei Jahre finden die Zwieseler Glastage statt. Im Ortsteil Theresienthal befindet sich ein Glaspark.
Was sich sonst noch in Zwiesel an Sehenswertem findet, hier im kurzen Überblick:
6 Kirchen (u.a. die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus -1892 bis 1896 erbaut- "Dom des Bayerischen Waldes" genannt), das Waldmuseum, die Stadtapotheke von 1870, ein Spielzeugmuseum, ein Spaßbad, eine schöne Einkaufsmeile vom Stadtplatz bis zum Anger. Und die Umgebung ...
Aufzugsschacht im Besucherbergwerk Obwohl eine Woche Aufenthalt sehr kurz ist, haben wir einen Tag für einen Trip in das Silberbergwerk in Bodenmais genutzt. Logo Silberbergwerk
 

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Silvester 1999

Mit Freunden war ich in Warthe (Uckermark/Brandenburg), 10 km nördlich von Templin.
Die Unterkunft war äusserst preiswert, von der gebotenen Vollverpflegung kann aber nur abgeraten werden.
Das Wetter war gut, es hat nicht geregnet. Der wenige Schnee hatte bei +2° keine Chance.

Warthe (Kirche, Friedhof mit Glockenturm, Heimatmuseum, Gasthaus, Backofen, touristischer Lehrpfad) bietet zwar keine grossen Sehenswürdigkeiten, ist aber ein toller Ausgangspunkt für Wanderungen und Fahrten in die Umgebung.
Wir waren z.B. in Boitzenburg. Das Schloß mit Lenne-Garten wird gerade in ein Hotel umgebaut, im Tiergarten sind zahlreiche bis zu 900 Jahre alte Masteichen und Buchen zu bewundern (5 von uns konnten die älteste gerade so umfassen), in der Nähe der Ruine des Zisterzienser-Nonnenklosters Marienpforte (erbaut 1269) steht die alte Mühle mit einem schönen Museum.

Hier noch ein paar Infos zur Uckermark und zu den wichtigsten Städten und Sehenswürdigkeiten:
Die Uckermark liegt im Nordosten von Brandenburg. Sie ist der größte und zugleich am dünnsten besiedelte Landkreis Deutschlands. Kreisstadt ist Prenzlau. 
Das eigentlich Besondere an der Uckermark ist die Landschaft. Sie ist geprägt von über 400 Seen, von Mooren und Wäldern. 60 % der Uckermark sind Naturschutzgebiet (z.B. Schorfheide-Chorin und Unteres Odertal). Es gibt zahlreiche Alleen.
 

Städte und Sehenswürdigkeiten in der näheren und weiteren Umgebung
Angermünde Teile der Stadtbefestigung
Die international bekannte Wagner-Orgel von St.Marien
Das Ehm-Welk-Museum
Franziskaner-Kloster (wiedergegründet 1999)
Lychen Stadt der Seen
Teile der Wehranlage
St.Johannes-Kirche
Klosters Himmelpfort (vor den Toren der Stadt)
Flösser-Museum (im Winter nicht geöffnet)
Prenzlau Dominikanerkloster
zahlreiche Kirchen
Stadtbefestigung
Templin vollständig erhaltene Stadtmauer
Rathaus
Maria-Magdalenen-Kirche
Sankt-Georgen-Kapelle
Volkskundemuseum der Uckermark
Alt Placht - Das Kirchlein im Grünen
Weitere
Sehenswürdigkeiten:
Kloster Chorin
Schiffshebewerk Niederfinow
Wildpark Schorfheide
 

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Hiddensee ist eines der lieblichsten Eilande. Stille, Stille, dass es nicht ein Weltbad werde.
(Gerhart Hauptmann)

Im September 1999 war ich mit Freunden auf Hiddensee. Hiddensee von Norden (Foto: Ralf Sprenger)
Wetter: top
Unterkunft: Dem Preis angemessen.
Zelten ist übrigens nicht gestattet.

 

Landschaft: Klein -die Insel hat gerade mal 19 qkm- aber riesig: Strand und Dünen (logisch), Wiesen und Weiden, Steilküste und Boddenlandschaft. Aber wer rechnet auf so einem kleinen Eiland schon mit einer Heide. Und vor der Küste liegen riesige Wattflächen. Nach stürmigen Tagen kann man an den endlosen Sandstränden die tollsten Bernsteine finden. An allen Tagen gibt es Hühnergötter (Steine mit einem Loch).
Tierwelt: Bei der Landschaftsvielfalt muß es natürlich auch die passenden Tiere geben: Vögel, u.a.Kraniche, Gänse, Enten, Fluß- und Zwergseeschwalbe, viele Watvögel. Die größte Ansammlung von Seeadlern in Deutschland kann man hier beobachten. Und den schärfsten Feind der Vögel (nach dem Menschen): Den Fuchs. Laut Nationalparkverwaltung z.Zt. rund 100 auf dieser kleinen Fläche. Hochgebirgs(!)-Schafe halten das Gras auf den Salzwiesen kurz. Hiddensee - Was sonst!?
Orte: Vitte, Kloster, Neuendorf, Grieben (insgesamt 1.300 Einwohner).
Markant sind die vielen kleinen reetgedeckten Häuser.
Sehenswürdigkeiten: Zuerst natürlich die Insel an sich. Außerdem: Leuchtturm, Blaue Scheune, Nationalparkhaus, Heimatmuseum, Gerhart-Hauptmann-Haus, Künstlerateliers. Übrigens kann man auf Hiddensee auch heiraten. Alle Wetter!
Veranstaltungen: Kirche, Kino, und Nationalparkhaus haben ein beachtliches Programm zu bieten.
Besonderheiten: Hiddensee liegt zum größten Teil im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, einige Gebiete gehören zur Kernzone, die nicht betreten werden darf (Gellen, Neuer Bessin).
Verkehr: Autos gibt es keine auf Hiddensee. Der Verkehr findet per pedes oder Fahrrad statt. Man kann sich auch von einem der vielen Kremser kutschieren lassen oder den Inselbus nehmen. Die Anreise erfolgt per Fähre von Schaprode/Rügen oder Stralsund.
Die Insel ist ein Naturparadies, hier findet man Ruhe und Entspannung, kann wandern, baden oder die Kultur geniessen. Wer Action und Unterhaltung sucht, kommt hier weniger zum Zuge.
nachgestelltes Korallenriff im Meeresmuseum Auf dem Heimweg haben wir im Meeresmuseum Stralsund und bei den 1.000-jährigen Eichen in Ivenack Halt gemacht.
 

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Diese Seite wurde zuletzt aktualisiert am 24.01.2007
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